Die Bodega

Tradition, Authentizität, Leidenschaft und Avantgarde

Tr3smano steht für die drei Unternehmer, die sich ihren Traum erfüllt und diesen Wein ins Leben gerufen haben. Auf Spanisch bedeutet, „tres“: drei, „la mano“: die Hand. Das Ganze ist aber ein Wortspiel.

Mit unserem Namen soll der alt-kastilische Ausdruck – „trasmano“ oder „desmano“ – in Erinnerung gerufen werden, was in etwa so viel bedeutet wie „nicht in Reichweite, sondern ein wenig weiter entfernt“ oder „außerhalb des Weges“.

Eben alles, was nicht leicht zu finden oder zu erreichen ist. Genauso verhält es sich mit der Herstellung eines guten Weines.

Tr3smano steht für Ursprünglichkeit, die Essenz einer traditionellen Weinregion, in der nach harter Arbeit ausgelassen gefeiert wird, wo der raue Charakter des Landes zur Vollmundigkeit im Glas passt, wo die Erde zu Wein wird.

Für uns liegt der erste Schritt der Weinherstellung an der Rebe. Im Anschluss daran bedarf es einer Mischung an innovativen und traditionellen Verfahren, denn nur so kann ein großartiger Wein wie der unsere geschaffen werden.

Konzept und Architektur

Das Konzept unserer Bodega wurde vom Architekturbüro „Konkrit Blu“ entworfen. Geplant war eine Integration des Gebäudes in die Landschaft, und zwar mit einer minimalen visuellen Auswirkung auf die natürliche Umgebung. Dazu kam in der Konstruktion nur Baumaterial aus der Region und natürliches Licht zum Einsatz.

Ein Teil der Baustrategie war es das Gefälle des Grundstückes zu nutzen, um das Gebäude teilweise ins Erdinnere einzubetten: Auf der Nordseite verbinden die fünf Pforten des Weingutes die Felder mit dem Herstellungsraum. Diese werden dazu verwendet, die Trauben mit Hilfe von Schwerkraft zu sammeln, so wie es schon in alten Tagen üblich war.

Die Verwendung der Schwerkraft begünstigt die Qualität des Endprodukts und ist zudem äußerst energiesparend.

Natürliches Licht ist ein weiteres, wesentliches Element bei unserem Projekt. Je nach Lage ist eine mehr oder weniger intensive Lichtauswirkung auf die Masse und den Raum vorgesehen.

Somit ist das Eindringen des Lichts im Reiferaum, in dem die in der Stille begrabenen Fässer ruhen, minimal und indirekt, während der Verarbeitungsraum in Licht getaucht ist.

Das Gebäude wurde ausschließlich aus Beton und Zement erbaut und die Materialen verschmelzen harmonisch mit der Umgebung, als bildeten sie eine natürliche Einheit.

Die Betonwände wirken als Wärmeisolator, wodurch die Anzahl von Klima- und Belüftungsanlagen auf das Minimum beschränkt werden konnte.

Andererseits kann die Intensität der Sonneneinwirkung durch ein an einer Vorhangfassade befestigtes System mit horizontalen Aluminiumlamellen gesteuert werden.

Somit bietet das ergonomische Design der Bodega mit ihren zwei langen, weitläufigen Frontflügeln bestimmte funktionelle Vorteile. Dazu gehören optimale Lichtverhältnisse, eine natürliche Belüftung, maximale Wärmedämmung in den Verarbeitungs-, Alterungs- und Reiferäumen und die architektonische Verbindung zwischen allen Innenbereichen.